Gemeinde Mainhardt

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Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in Mainhardt & Umgebung

Mainhardt bietet auch viel für Ihre kulturellen Ansprüche. In Gailsbach hat sich der Kunstmaler Manfred Pahl eine bemerkenswerte Heimstatt für sein Lebenswerk geschaffen. Im Hauptort Mainhardt können Sie die Reste des römischen Kastells besichtigen oder aber die in Mainhardt gemachten Funde aus der Römerzeit im gleichnamigen Museum. Wenn Sie wünschen, können wir Ihnen eine Führung vermitteln.

Turm
Turm
Römer-Limes-Kastell
Römer-Limes-Kastell

Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Schlössle in Mainhardt, die Evangelische Kirche in Mainhardt mit Altarwand "predigende Steine", die Wehrkirche "St. Margarethen" in Mainhardt-Bubenorbis mit Wendelinsaltar, die neoromanische Kirche in Geißelhardt, der Limes und ein römischer Wachturm am Römergraben bei Gailsbach (Nachbau).

Schlössle
Schlössle

Schlössle in Mainhardt

Sandstein mit Inschrift
Sandstein mit Inschrift

Kommt man in die Ortsmitte von Mainhardt, erfreut man sich an dem schön renovierten Schlösschen mit dem davor stehenden Schlossbrunnen. Im Jahre 1588 wird dieses Bauwerk als Residenz der Hohenloher und als Amtssitz des Amtmannes mit Ross- und Viehstall aktenmäßig erstmals erwähnt. In den Folgejahren kommen zum ursprünglichen Gebäude noch der Torbau und Nebengebäude hinzu, um Gäste aufnehmen zu können. Auch eine "Münzküche" wird dabei erwähnt. Aus den Akten ist ersichtlich, dass die Fürsten (bis 1744 waren es noch Grafen) oft im wildreichen Mainhardter Wald der Jagd frönten. Dazu mussten Mainhardt und die umliegenden Orte die Treiber stellen.

Durch Erbfolge kam das evangelische Mainhardt 1728 an das katholische Haus Hohenlohe-Bartenstein. Für die eigenen Bediensteten richtete der Amtmann um 1740 im Amtshaus zunächst ein Betzimmer ein. 1782 erbaute Fürst Ludwig Karl Leopold zu Hohenlohe-Bartenstein eine Kapelle innerhalb der Schlosseinfriedung. Heute ist darin das Römermuseum untergebracht.

Im März 1870 wurde das Schlösschen an den Gerber Gustav Glocker verkauft, der darin eine Gerberei einrichtete. 1900 erwarb es Mainhardts damaliger Schultheiß Huzele. 1939 übernahm August Sauter das gesamte Anwesen und richtete eine Gewürzmühle und Gewürzhandlung darin ein. 1977 erwirbt die Gemeinde Mainhardt das Schlösschen, renoviert es von Grund auf und hat damit einen schönen, historischen, zentralen Mittelpunkt.

Im Schlößchen sind heute Wohnungen und eine Praxis für Krankengymnastik und Massage untergebracht.