Corona-Virus - Informationen der Gemeinde: Gemeinde Mainhardt

Corona-Virus - Informationen der Gemeinde: Gemeinde Mainhardt

Seitenbereiche

Jahreszeit wählen:
Heute: Dienstag
31.03.2020
4 °C
Morgen: Mittwoch
01.04.2020
-2 °C
Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Frühling im Mainhardter Wald
Frühling im Mainhardter Wald
Frühling im Mainhardter Wald
Frühling im Mainhardter Wald
Sommer im Mainhardter Wald
Sommer im Mainhardter Wald
Sommer im Mainhardter Wald
Herbst im Mainhardter Wald
Herbst im Mainhardter Wald
Winter im Mainhardter Wald
Winter im Mainhardter Wald
Corona-Virus - Informationen der Gemeinde

Hauptbereich

Schematische Darstellung der Allgemeinverfügung

Die schematische Darstellung der Allgemeinverfügung über die häusliche Absonderung (Quarantäne) zum Schutz vor der Verbreitung des Corona-Virus können Sie hier einsehen.

Dritte Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung vom 28.03.2020

Landrat Bauer ruft medizinisches Personal zum Helfen auf

Landkreis und Kliniken planen Reservebetten in Crailsheim und Michelfeld
Landrat Bauer ruft medizinisches Personal zum Helfen auf

Der Landrat hat entschieden, zunächst ein frisch renoviertes Gebäude in Crailsheim, das derzeit nicht belegt ist, als Reserveeinrichtung für Patienten einzurichten, die einer Pflege bedürfen, aber nicht unbedingt im Krankenhaus versorgt werden müssen. Eine zweite Unterbringungsmöglichkeit steht in der Gemeinde Michelfeld zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine Containeranlage, die als Reserve für die Unterbringung von Flüchtlingen vorgehalten und für diesen Zweck derzeit nicht benötigt wird. Gerhard Bauer plant außerdem eine Registrierung von Freiwilligen, damit die Kliniken bei Bedarf zeitnah auf medizinisch geschultes Personal zurückgreifen können. „Wir müssen uns rechtzeitig auf steigende Patientenzahlen vorbereiten“, so der Landrat.

Landkreis. Die Unterkunft in Crailsheim ist eine Liegenschaft des Landkreises Schwäbisch Hall und könnte relativ zeitnah belegt werden. Dadurch könnten die Krankenhäuser im Landkreis entlastet und ausreichend Bettenkapazitäten für Covid-19-Patienten freigemacht werden. Die Crailsheimer Unterkunft ist für Patienten vorgesehen, die nicht am Corona-Virus erkrankt sind und die einer Pflege bedürfen. Gedacht ist an Patienten, die aus dem Krankenhaus entlassen werden, sich aber nicht alleine zu Hause versorgen können. Auch viele alleinlebende Seniorinnen und Senioren, die bisher von osteuropäischen Pflegekräften betreut wurden und aufgrund der Reisebeschränkungen nun keine Betreuung mehr haben, könnten hier notfalls untergebracht werden. Die Seniorenheime im Landkreis haben dafür derzeit keine Kapazitäten frei.

Aktuell können die beiden Kliniken im Landkreis die Herausforderung, die mit der Corona-Pandemie einhergeht, noch stemmen. Das Personal in den Krankenhäusern war zwar bekanntlich auch schon vor der Pandemie mehr als ausgelastet. Durch Verschiebungen von planbaren Operationen und anderen Maßnahmen sowie einem sehr großen Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war der Klinikbetrieb bisher kaum eingeschränkt.

Vorhersagen und der Blick in die Nachbarländer zeigen allerdings, dass die Situation sich dramatisch verschlechtern könnte und immer mehr Patienten stationär aufgenommen werden müssen.

Um für diese Zeit gerüstet zu sein, werden nun schon vorab Freiwillige gesucht: „Wenn Sie über Erfahrung in der Pflege oder im medizinischen Bereich verfügen, dann melden Sie sich bitte!“, ruft Landrat Gerhard Bauer die Bevölkerung auf. „Sie können sich bei uns registrieren lassen, damit wir im Ernstfall schnell auf Personal zurückgreifen können. Gerade ausgebildete, bereits im Ruhestand oder aktuell in der Elternzeit befindliche Ärzte, Pflegekräfte oder Rettungssanitäter wären für diese Aufgabe besonders geeignet. Auch Auszubildende in medizinischen oder pflegenden Berufen sowie Medizinstudenten, die ihr Studium noch nicht vollständig abgeschlossen haben, dürfen sich gerne melden“, wirbt Landrat Bauer.

Interessenten können sich bei der Personalstelle des Landratsamtes unter unterstuetzung-corona@LRASHA.de melden. Wichtig sind bei der Registrierung die Kontaktdaten der freiwilligen Helfer in Form eines Lebenslaufes und auch Angaben zur Qualifizierung oder fachlichen Erfahrung sowie die Verfügbarkeit. Diejenigen, die sich bereits beim Diak-Klinikum Schwäbisch Hall zur Unterstützung gemeldet haben, werden auch von dort benachrichtigt.

Alle Interessenten werden dann individuell über den Umfang und Bereich ihres Einsatzes informiert.

Punktuelle Öffnung der Wertstoffhöfe und Sammelplätze ab 1. April

Landkreis. Wegen der Ansteckungsgefahr mussten die Wertstoffhöfe und die Sammel-plätze für Baum- und Strauchschnitt vorübergehend geschlossen werden. Landrat Gerhard Bauer hat nun entschieden, dass ab 1. April einige Entsorgungsanlagen wieder geöffnet werden. Zusätzliches Personal soll für einen geordneten Ablauf und die Einhal-tung der Sicherheitsabstände sorgen.

Wiedereröffnet und zu den im Abfallkalender veröffentlichten Zeiten betrieben werden folgende Entsorgungsanlagen:

  • Entsorgungszentrum in Blaufelden
  • Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt in Blaufelden-Wittenweiler
  • Wertstoffhof in Crailsheim
  • Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt in Crailsheim-Wittau
  • Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt in Crailsheim-Tierheim
  • Wertstoffhof und Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt in Ilshofen
  • Entsorgungszentrum mit Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt und Problem-stoffsammelstelle in Schwäbisch Hall-Hasenbühl
  • Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt in Gaildorf-Eutendorf

Für den Sammelplatz für Baum- und Strauchschnitt in Blaufelden-Wittenweiler wird eine zusätzliche Anlieferungsmöglichkeit montags von 15.00 bis 18.00 Uhr angeboten.

Der Landrat bittet um Verständnis, dass nicht alle Entsorgungsanlagen wiedereröffnet werden können. Grund ist das notwendige Personal, das auf die ausgewählten Entsorgungs-anlagen verteilt werden muss, um die Corona-Sicherheitsvorkehrungen einhalten zu kön-nen. Kriterien für die Auswahl waren die räumliche Verteilung im Landkreis und die Eig-nung der Anlagen für vermehrte Anlieferungen. Außerdem muss am Tor genügend Platz vorhanden sein, weil die Zahl der Fahrzeuge auf den Entsorgungsanlagen begrenzt wer-den muss. Zu Beginn der Öffnungszeiten muss deshalb mit einem Rückstau vor dem Tor gerechnet werden. An diesem Kriterium scheiterte die Wiedereröffnung des Wertstoffhofes in Gaildorf, teilt das Landratsamt mit. Dort hätte es zu Verkehrsstörungen auf der B 19 kommen können.

„Die Verkehrsregelung und die Sicherheitsabstände müssen unbedingt eingehalten wer-den.“, appelliert Landrat Bauer und bittet um Geduld, wenn längere Wartezeiten entstehen sollten. Sein Tipp: „Nicht gleich am Beginn der Öffnungszeit vorfahren und nur Mengen anliefern, die selbst entladen werden können. Das Personal darf wegen der Ansteckungs-gefahr nicht mithelfen“. lra

Dank von Bürgermeister Damian Komor

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Zuhause bleiben, ausharren, isolieren: Das mag für viele von uns schon schlimm genug sein. Doch während sich viele Menschen „nur“ an diese Einschränkungen halten müssen, sich evtl. Zuhause ein Homeoffice einrichten können und von Tag zu Tag hoffen, dass sich die Welt außerhalb der Wohnung irgendwann wieder beruhigt, machen unzählige andere draußen weiter ihre Arbeit, wie z.B.

  • das Personal in den medizinischen Berufen, wie Ärzte oder das Kranken- und Pflegepersonal
  • die Sicherheitskräfte, wie Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr usw.
  • das Verkaufspersonal im Einzelhandel, die LKW-Fahrer auf der Straße
  • alle Post- und Paketzusteller
  • alle Personen, die unsere tägliche Versorgung aufrechterhalten

Nur dank Ihnen funktioniert unsere Gesellschaft während des Coronavirus weiter.
An dieser Stelle möchte ich mich bei diesen vielen Helden der Corona-Krise ausdrücklich bedanken.

Danke auch an die freiwilligen Helfer der Nachbarschaftshilfe und an die vielen Personen, die Verständnis aufbringen, weil es aufgrund der Situation zu zahlreichen Einschränkungen und Änderungen im täglichen Leben kommt.

Ein großer Dank geht auch an meinen Krisenstab im Rathaus, der mich in dieser schwierigen Zeit wesentlich unterstützt und an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde.

Helfer sind auch diejenigen, die sich konsequent an die Verhaltensempfehlungen der Sicherheitsbehörden halten. Es ist schwer, soziale Kontakte zu reduzieren – aber das ist momentan die effektivste Maßnahme, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen.
Seien Sie in diesem Sinne Helfer!

Wichtiger Hinweis:
Personen, die sich bereits mit dem Virus infiziert haben oder Personen, die Kontakt mit Infizierten hatten (genannt Kontaktperson I), wurden bisher persönlich vom Rathaus angeschrieben. Dies entfällt durch die Allgemeinverfügung des Landratsamts ab 24.03.2020. Für diese Personen gibt es besondere Verhaltensmaßnahmen. Diese Allgemeinverfügung können Sie auf der Homepage der Gemeinde unter "Corona-Virus - Informationen" abrufen oder direkt hier anschauen.

Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Ihr
Damian Komor

Allgemeinverfügung des Landratsamts Schwäbisch Hall vom 23.03.2020

Amtliche Bekanntmachung des Landratsamtes Schwäbisch Hall

Das Landratsamt Schwäbisch Hall erlässt aufgrund Gefahr im Verzug nach § 28 Abs. 3 i.V.m. § 16 Abs. 7 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) für alle Städte und Gemeinden im Landkreis Schwäbisch Hall folgende

Allgemeinverfügung
über die häusliche Absonderung und weiteren Maßnahmen von infizierten und ansteckungsverdächtigen Personen (Kontaktpersonen) mit dem Corona-Virus (Erkrankung COVID-19; Virusname SARS-CoV-2) zur Eindämmung und zum Schutz vor der Verbreitung des Corona-Virus

Beerdigungen in Zeiten von Corona

Aufgrund der aktuellen Lage hat das Kultusministerium Baden-Württemberg Maßgaben übermittelt, die im Falle einer Beerdigung bis auf weiteres einzuhalten sind.

Für die Gemeinde Mainhardt bedeutet dies:

  • Es dürfen nicht mehr als 10 Personen an einer Beisetzung oder Aussegnung teilnehmen.
    Bitte weisen Sie in der Traueranzeige bereits darauf hin, dass nur der allerengste Familien- und Freundeskreis dazu kommen darf. Sprechen Sie im Vorfeld mit Ihren Angehörigen darüber, wer das sein wird.
  • Es müssen Listen der Teilnehmenden geführt und dem Friedhofsamt im Rathaus vor der Beisetzung übergeben werden.
  • Gottesdienste aus Anlass eines Trauerfalls in der Kirche sind nicht zulässig.
  • Bei Aufbahrungen in Leichenhallen ist ein Betreten nur einzeln erlaubt.
  • Das Auslegen von Kondolenzbüchern ist nicht zulässig.
  • Erd- und Urnenbestattungen sind unter freiem Himmel direkt am Grab zulässig:
    Alle Infektionsschutzmaßnahmen sind einzuhalten (z.B. kein Händeschütteln, keine Umarmungen, mindestens 1,5 Meter Abstand usw.)
  • Es gibt bei Urnenbestattungen die Möglichkeit, die Beisetzung mit Trauerfeier auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
    Nehmen Sie hierzu bitte Kontakt mit der Friedhofsverwaltung im Rathaus Mainhardt auf.

Nachfolgend können Sie sich die Verordnungen und Maßgaben der Landesregierung als pdf-Datei herunterladen:

Hinweise zu Gottesdiensten und religiösen Veranstaltungen und Beerdigungen vom 19.03.2020

Verordnung zu Gottesdiensten und anderen religiösen Veranstaltungen vom 21.03.2020

Corona-Krise im Landkreis Schwäbisch Hall - Landrat Bauer informiert Kreistagsmitglieder

Landrat Bauer informiert Kreistagsmitglieder über Maßnahmen

In einem umfassenden Schreiben hat Landrat Gerhard Bauer die Kreistagsmitglieder über die wichtigsten bisher getroffenen Maßnahmen informiert. Ähnlich wie im Hohenlohekreis mussten auch im Landkreis Schwäbisch Hall sogenannte „Hotspots“ festgestellt werden: ein Kleiderbasar in Untermünkheim und ein Blues-Konzert in Gaildorf. Zahlreiche Menschen haben sich außerdem im Ski-Urlaub in Österreich, in der Schweiz und in Norditalien angesteckt und den Virus unwissentlich weiterverbreitet. „Daher bin ich dankbar für die strikten Verordnungen von staatlicher Seite und auch für das Beherzigen der Vorgaben durch unsere Bevölkerung.“, so der Landrat.

Die Landkreisverwaltung arbeitet weiter unermüdlich daran, in Abstimmung mit der Kreisärzteschaft, den Kliniken, den Rettungsdiensten und den Städten und Gemeinden, die Situation zu entschärfen und die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

Die wichtigsten eingeleiteten und umgesetzten Maßnahmen bisher:
Tägliche Lagebesprechung und regelmäßige Sitzungen des Koordinierungsstabs

Aufgrund der ersten bestätigten Fälle in Baden-Württemberg wurden bereits Vorkehrungen im Gesundheitsamt und in den Kliniken im Landkreis getroffen und Kontaktdaten für Informationen und Ansprechpartner im Landkreis, auf Landesebene und auf Bundesebene veröffentlicht.

Die Verwaltungsspitze des Landratsamts trifft sich seit dem ersten Fall im Landkreis täglich zu Lagebesprechungen, entscheidet über Maßnahmen und veranlasst die Umsetzung. Der eigens gebildete Koordinierungsstab mit Vertretern/innen der Landkreisverwaltung, der Kreisärzteschaft, der Kliniken, der Rettungsdienste, und der Städte und Gemeinden tagt in regelmäßigen Abständen, bespricht und initiiert weitere notwendige Maßnahmen.

Zentrale Abstrichstellen in Michelfeld und in Crailsheim
Nachdem die Ärzteschaft zunächst signalisiert hatte, die Corona-Tests in separaten Räumen oder bei Hausbesuchen leisten zu können, zeigten sich dann aber Kapazitäts- und Sicherheitsprobleme. Die von der Verwaltung schon vorsorglich vorbereiteten Abstrichstellen konnten deshalb dann schnell umgesetzt werden und der Betrieb konnte am Donnerstag, 19.03.2020, aufgenommen werden. Diese neuen „Drive-ins“ werden sehr gut angenommen und entlasten die Arztpraxen.

Bei den vorhandenen Abstrichstellen wird zurzeit auch die Einrichtung von Fieberambulanzen geplant.

Gesundheitsamt
Beim Gesundheitsamt des Landratsamts Schwäbisch Hall, Standort Karl-Kurz-Straße 44, wurde eine Telefon-Hotline mit der dafür notwendigen personellen Besetzung, Technik und Räumlichkeit eingerichtet. Die Hotline Tel. 0791 755 7400 ist werktags von 9 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 16 Uhr. Für die Hotline werden zusätzliche Mitarbeiter/innen aus anderen Bereichen der Verwaltung eingesetzt und weitere Unterstützung von medizinisch geschultem Personal angeworben.

Weiter wurde beim Gesundheitsamt eine spezielle Arbeitsgruppe gebildet, deren Hauptaufgabe es ist, die Ansteckungsketten nachzuvollziehen, Kontaktpersonen der Infizierten zu benachrichtigen und das Gesundheitsamt von administrativen Aufgaben zu entlasten. Dazu wurden aus allen Ämtern der Landkreisverwaltung insgesamt über 40 Mitarbeiter/innen abgeordnet.

Landkreisverwaltung
Der Dienstbetrieb der Landkreisverwaltung wurde zunächst für den Publikumsverkehr eingeschränkt. Kunden, insbesondere der Zulassungsstelle, wurden nach telefonischer oder elektronischer Terminvereinbarung am Eingang abgeholt. Aufgrund des abgeordneten Personals und auch aufgrund einiger Mitarbeiter/innen, die sich selbst in Quarantäne begeben mussten, wurde der Dienstbetrieb und der Publikumsverkehr weiter eingeschränkt. Dringende Anliegen werden weiterhin bearbeitet.

Wo möglich, wurden kurzfristig Home-Office-Arbeitsplätze eingerichtet und Mitarbeiter/innen auf Einzelbüros umgesetzt, um die Ansteckung innerhalb der Mitarbeiterschaft zu verhindern, so dass der Dienstbetrieb aufrechterhalten werden kann.

Anstehende Sitzungen des Kreistags und seiner Ausschüsse wurden abgesagt. Die Verwaltung gab Hinweise aufgrund von zahlreichen Anfragen aus den Städten und Gemeinden und von Veranstaltern wegen der Absage von Veranstaltungen aller Art.

Auch der Betrieb der Kantinen im Landratsamt wurde an die neue Situation angepasst und Vorsorge getroffen, dass die notwendigen Abstände eingehalten werden können.

Klinikum Crailsheim
Im Klinikum Crailsheim wurden bereits nach Auftreten der ersten Fälle in Bayern und Baden-Württemberg organisatorische Vorkehrungen getroffen. Ein Verfahrenshandbuch „COVID 19“ wurde in kürzester Zeit für die Mitarbeiterschaft ausgearbeitet.

Ein isolierter Bereich für Corona-Patienten wurde geschaffen. Bei Bedarf können weitere isolierte Bereiche eingerichtet werden, um neue infizierte Patienten aufnehmen zu können. Freie Kapazitäten entstehen durch Absetzung aller planbaren und nicht unbedingt kurzfristig notwendigen Eingriffe. Zum heutigen Stand 25.03.2020 wurden 16 Patienten im Klinikum Crailsheim stationär isoliert behandelt, darunter 7 mit bestätigter Infektion, bei den anderen handelt es sich um Verdachtsfälle. 2 der 16 Corona-Patienten liegen auf der Intensivstation. Die Tendenz ist steigend.

Der Besucherverkehr im Klinikum wurde bereits am 14.03.2020 stark eingeschränkt.

Es wird dingend darum gebeten, dass erkrankte Personen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben oder die Kontakt zu Infizierten hatten, nicht persönlich ins Klinikum oder in eine Arztpraxis kommen, sondern telefonisch Kontakt aufnehmen.

Medizinische Infrastruktur und Grundversorgung
Wegen selbst vom Virus betroffenem Personal kommen nicht nur die Allgemeinarztpraxen, sondern zunehmend auch Praxen von Fachärzten, z. B. Augenärzte und Zahnärzte, an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Kreisärzteschaft kümmert sich um eine Verbesserung der Situation. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist über die zentrale Festnetz-Nummer 116117 erreichbar.

Die Ärzte in den Kliniken werden besser untereinander vernetzt, um sich schneller austauschen zu können.

Der Nachschub an Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln für die Arztpraxen, Senioren- und Pflegeheime, Behinderteneinrichtungen u.a. wird über das DRK zentral organisiert.

Derzeit werden leerstehende Räumlichkeiten in Crailsheim und Michelfeld, die dem Landkreis gehören, als Reserve-Einichtungen vor allem für ältere Patienten vorbereitet, die nicht am Virus erkrankt sind. Viele ältere Menschen, die aus dem Krankenhaus entlassen werden, können sich nicht alleine zu Hause versorgen. Auch alleinlebende Seniorinnen und Senioren, die bisher von osteuropäischen Pflegekräften betreut wurden und aufgrund der Reisebeschränkungen nun keine Betreuung mehr haben, können hier untergebracht werden. Die Seniorenheime im Landkreis haben dafür derzeit keine Kapazitäten frei.

Aktuell läuft ein Aufruf zur unbürokratischen Registrierung von Freiwilligen, damit für die Kliniken und für die Versorgung von Seniorinnen und Senioren bei Bedarf zeitnah auf medizinisch geschultes Personal zurückgegriffen werden kann. „Denn wir müssen auf steigende Fallzahlen vorbereitet sein.“, betont der Landrat.

Die Landkreisverwaltung behält auch die kontinuierliche Versorgung mit Wasser und Strom im Blick und tauscht sich dazu mit den Versorgungsunternehmen aus.

Schulen, ÖPNV und Abfallentsorgung
Seit 17.03.2020 sind alle Schulen, auch die beruflichen Schulen des Landkreises, geschlossen. Die Mitarbeiter/innen der Schulsozialarbeit in kreiseigenen Schulen werden zur Unterstützung des Gesundheitsamts eingesetzt. Der ÖPNV wurde ab 17.03.2020 auf den Ferienbetrieb umgestellt, und auch der Rufbusverkehr musste inzwischen eingeschränkt werden.

Die KreisVerkehr Schwäbisch Hall GmbH informiert auf ihrer Internetseite über die aktuellen Veränderungen sowie über die getroffenen Schutzmaßnahmen für die Fahrgäste und das Personal der Busunternehmen https://kreisverkehr-sha.de/aktuelles/corona/.

Der Betrieb in den Entsorgungszentren und Wertstoffhöfen des Landkreises wurde zunächst aufrechterhalten. Nachdem sich aufgrund des unvernünftigen Verhaltens der Kundschaft aber gezeigt hat, dass sich die geforderten Abstände nicht einhalten lassen, wurde der Betrieb dieser Einrichtungen vorübergehend geschlossen. Ein Konzept für den Betrieb einzelner Wertstoffhöfe und Sammelplätze für Baum- und Strauchschnitt mit Sicherheitsvorkehrungen ist in Arbeit. Die Müllabfuhrtermine werden wie geplant eingehalten; statt Gelber Säcke können in dieser Situation auch andere Säcke mit Kennzeichnung zur Abholung bereitgestellt werden. Für Grünabfall kann die Gartentonne beim Amt für Abfallwirtschaft bestellt werden.

Unternehmen und Gastronomie
Bei der WFG - Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Schwäbisch Hall wurde eine Hotline für Unternehmen aller Art eingerichtet. Hier können sich Unternehmer/innen aus allen Branchen informieren, welche Unterstützung es für sie gibt und wie sie auf die aktuelle Situation reagieren können. Auf der Internetseite der WFG stehen darüber hinaus Informationen über Fördermöglichkeiten zur Verfügung unter:

 https://www.wfgsha.de/corona-virus.html

Auf der Internetseite des Landkreises ist ein Formular für Unternehmen eingestellt, womit sie eine Entschädigung wegen Verdienstausfall nach dem Infektionsschutzgesetz beantragen können. Für die Bearbeitung und Weiterleitung der Anträge sind 2 Beschäftigte eingeteilt.

Der Fachbereich Tourismus informiert außerdem auf der Homepage über Gastronomiebetriebe, die Essen zur Abholung anbieten, um den Umsatzausfällen etwas entgegenzuwirken.

Allgemeinverfügung des Landratsamts Schwäbisch Hall
Am 23.03.2020 hat das Landratsamt die Allgemeinverfügung über die häusliche Absonderung und weitere Maßnahmen von infizierten und ansteckungsverdächtigen Personen (Kontaktpersonen) mit dem Corona-Virus erlassen, zu finden unter www.LRASHA.de. Diese Verfügung ergänzt die schon erfolgten Verfügungen von Bund und Land. Aufgrund dieser Allgemeinverfügung müssen u. a. die Ortspolizeibehörden der Städte und Gemeinden die Quarantäne von betroffenen Personen nicht mehr selbst anordnen.

Öffentlichkeitsarbeit
Schon ab Bekanntwerden der ersten Fälle erfolgte eine offensive Öffentlichkeitsarbeit durch die Landkreisverwaltung. Auf der Homepage des Landkreises wurde ein spezieller „Button“ eingerichtet, in dem alle wichtigen Informationen zusammengestellt und täglich aktualisiert werden. Insbesondere fließen auch die am häufigsten in der Hotline gestellten Fragen (FAQ) und deren Beantwortung in die Öffentlichkeitsarbeit ein. Zahlreiche Pressemitteilungen werden verfasst und Presseanfragen abgearbeitet. Mehrere Pressegespräche haben bereits stattgefunden.

Das Personal der Pressestelle wurde ebenfalls um eine Mitarbeiterin ausgestockt.

Landrat Gerhard Bauer dankt allen, die in dieser absoluten Ausnahmesituation Zusammenhalt zeigen und sich über ihre normalen Belastungsgrenzen hinaus einsetzen, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. „Gemeinsam schaffen wir es, diese Krise zu stemmen.“

Daher bittet der Landrat auch die Kreistagsmitglieder, mit gutem Beispiel voranzugehen.

Auf der Internetseite des Landkreises www.LRASHA.de steht inzwischen auf der Startseite folgende Aufruf des Landrats:

„Das Verhalten jedes einzelnen zählt jetzt so sehr wie nie zuvor! Bleiben Sie zu Hause! Wenn das nicht geht, halten Sie bitte Abstand und vermeiden Sie Sozialkontakte. Erledigen Sie so viel wie möglich telefonisch oder elektronisch und beachten Sie die bestehenden Regelungen!
Lassen Sie uns diese Krise gemeinsam stemmen und gemeinsam durchhalten!
Bleiben oder werden Sie gesund!

Landkreis Schwäbisch Hall  - "Wir HALLten durch!“

Wirtschaftsministerium veröffentlicht Auslegungshilfe zu Ladenschließungen auf Grund der Corona-Verordnung

Mit nachfolgendem Link können Sie sich eine Liste vom Wirtschaftsministerium anschauen, aus der hervorgeht, welche Geschäfte geöffnet bleiben dürfen und welche schließen müssen.

Auslegungshilfe zu Ladenschließungen auf Grund der Corona-Verordnung (Stand 26.03.2020, 20:00 Uhr)

Kostenfrei Covid-19-Finanzsprechstunde für Unternehmen

Kooperation der Wirtschaftsförderungen im Landkreis mit dem Digital Hub ermöglicht schnelle Unterstützung

Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus birgt für viele Unternehmen große Unsicherheiten. Aufgrund der hohen Nachfrage hat die WFG Schwäbisch Hall zusammen mit den Wirtschaftsförderern der Städte Crailsheim und Schwäbisch Hall umgehend eine kostenfreie Finanzsprechstunde für Unternehmen der Region aufgebaut. Hinsichtlich der Organisation und Koordination hat sich die WFG Schwäbisch Hall beim Digital Hub Heilbronn-Franken Unterstützung eingeholt. Die Beratung wird von Herrn Käser- Ströbel (KÄSER-STRÖBEL Consulting) durchgeführt.

Ziel ist es, die individuellen Fragestellungen zu Finanzierungs- und Liquiditätsthemen schnell und unbürokratisch zu beantworten, sodass finanzielle Probleme entschärft oder im Optimalfall vorgebeugt werden.

Die Beratung ist kostenfrei, dauert je Unternehmen 1 Stunde und kann per Videokonferenz erfolgen, optional per Telefon oder auch in den Räumlichkeiten des Digital Hubs in Künzelsau.

Termine sind ganztägig bereits ab 24.03., am 26.03. und am 31.03.2020 verfügbar, eine Terminvereinbarung ist vorher zwingend erforderlich

per Telefon unter 07940 98982 12,
per Mail unter hanselmann@hfcon.de oder
online unter https://www.terminland.de/finanzsprechstunde/

Alle Details zu diesem Angebot finden sich auch unter https://wfgsha.de/finanzsprechstunde

Daneben steht die WFG den Unternehmen auch weiterhin mit der Info Hotline unter 07904 945 99-12 und 07904 945 99-25 sowie unter https://wfgsha.de/corona-virus
zur Verfügung

Merkblatt für Unternehmen

Hier erhalten Sie das Merkblatt für Unternehmen zu den Auswirkungen des Coronavirus

Coronavirus - Sämtliche Entsorgungseinrichtungen im Landkreis Schwäbisch Hall werden ab 21. März 2020 geschlossen

Landkreis. Landrat Gerhard Bauer hat die Schließung der Wertstoffhöfe sowie der Sammelplätze für Baum- und Strauchschnitt im Landkreis Schwäbisch Hall ab Samstag, 21. März, angeordnet. Diese bis auf weiteres geltende Entscheidung war unumgänglich, nachdem sich gezeigt hat, dass die Abstände in den Wartebereichen, trotz Beschilderung und Hinweisen des Personals, nicht eingehalten wurden.

Die Anlieferungen nahmen in letzter Zeit stark zu. Das erschwert die Durchsetzung des Abstandsgebots zusätzlich. „Wir müssen mit aller Kraft und Konsequenz verhindern, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger mit dem Coronavirus anstecken und deshalb jede Menschenansammlung vermeiden“, bittet Landrat Bauer um Verständnis.

Die gewohnte Abfuhr von Rest- und Biomüll sowie Papier und Verpackungsabfällen wird aufrechterhalten.  lra

Empfehlungen für pflegende Angehörige

Hier können Sie das Merkblatt "Empfehlungen für pflegende Angehörige"

Persönlicher Aufruf von Bürgermeister Damian Komor zur Corona-Krise

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Coronavirus breitet sich weiter aus und hat inzwischen seit letzter Woche auch die Gemeinde Mainhardt erreicht. Meines Erachtens haben viele Mitmenschen den Ernst der Lage noch immer nicht verstanden!!

Die schnelle Verbreitung stellt unsere Gesellschaft vor eine gewaltige Herausforderung. Es gilt nun, die Ausbreitung des Virus so zu verlangsamen, dass unsere Krankenhäuser der Lage Herr bleiben und alle Erkrankten optimal versorgt werden können.

Die Gemeinde verfolgt die Entwicklung sehr genau und steht in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt, um die erforderlichen Maßnahmen zu koordinieren. Mit der Schließung der Schule, der Kindergärten und vieler öffentlicher Einrichtungen, hat die Landesregierung bereits weitreichende Regelungen erlassen. So wurde auch am 17.03. die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen beschlossen. Diese Verordnung wird diese Woche im Mainhardter Waldboten veröffentlicht und ist auf der Homepage der Gemeinde abrufbar. Ob in den kommenden Tagen und Wochen noch drastischere Schritte notwendig sein werden, hängt von der weiteren Entwicklung ab.

Die Schulschließungen heißen aber nicht, dass unsere Kinder und Jugendlichen sich trotzdem irgendwo in Gruppen treffen. Es bedeutet auch für diese Altersgruppe - jetzt erstmal zu Hause zu bleiben. So schwer das auch ist! Hier geht es nicht um zusätzliche Ferien, sondern um eine unterrichtsfreie Zeit mit Lernaufgaben durch die Schule/Lehrer, um den Virus einzudämmen. Ich appelliere auch an die Eltern, ihre Kinder entsprechend zu informieren und gegebenenfalls, wenn notwendig, einzuschränken.

Für die Gemeinde Mainhardt wurden nun folgende Maßnahmen getroffen:

  • Die Helmut-Rau-Schule und alle Kindergärten bleiben mindestens bis zum 19.04.2020 geschlossen
  • Es gilt ein Betretungsverbot für alle Sporthallen, für die Wald-Halle, alle Bürgerhäuser, Dorfgemeinschaftshäuser, sowie für alle Spielplätze und Sportanlagen
  • Das Rathaus ist für den Besucherverkehr geschlossen, damit der Krisenstab der Gemeinde handlungsfähig bleibt. Dringende Angelegenheiten können durch telefonische Absprachen und Terminvereinbarungen trotzdem erledigt werden.
  • Der Seniorenbus-Dienst wurde bis auf weiteres eingestellt, da sowohl die Fahrer als auch die Fahrgäste zur Risikogruppe gehören
  • Alle Geburtstags-, Jubiläen- und Babybesuche von BM und Ortsvorsteher-/innen werden bis auf weiteres eingestellt
  • Es wurden Notgruppen für Kindergarten- und Grundschulkinder bis Klasse 6 eingerichtet
  • Es wurde eine Koordinierungsgruppe für Nachbarschaftshilfen im Rathaus eingerichtet (hierzu gibt es einen extra Bericht im Waldboten)

Wir alle werden in nächster Zeit auf einen großen Teil unseres gewohnten Alltags verzichten müssen. Das fällt nicht leicht, aber ich bitte Sie um Verständnis für die beschlossenen Maßnahmen und appelliere an Ihr Verantwortungsbewusstsein, zum Schutz unserer Mitmenschen und Ihnen selbst.

Wir alle müssen durch unser Handeln dazu beitragen, dass die Ausbreitung des Coronavirus zumindest gebremst wird:

▶️Beachten Sie die Hygieneempfehlungen. Waschen Sie sich gründlich die Hände und husten und niesen Sie in die Armbeuge.

▶️Achten Sie auf die einschlägigen Symptome und kontaktieren Sie gegebenenfalls telefonisch Ihren Hausarzt.

▶️Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte auf das Notwendigste.

▶️Gerüchte und Falschmeldungen behindern eine schnelle und gezielte Information der Bevölkerung und schüren zusätzliche Unruhe. Verbreiten Sie keine Informationen weiter, deren Quelle und Wahrheitsgehalt Sie nicht eindeutig nachvollziehen können.

▶️Denken Sie an Ihre Nachbarn und Bekannten, die zu einer Risikogruppe gehören und bieten Sie zum Beispiel Unterstützung bei Einkäufen an. Die Gemeinde baut hier ein entsprechendes Unterstützungsangebot auf.

Für mich und für die komplette Mannschaft unseres Rathauses hat die Bewältigung dieser Krise derzeit höchste Priorität. Sollte es dadurch an anderer Stelle zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von Anliegen oder zu Einschränkungen in der Erreichbarkeit kommen, bitte ich Sie dafür um Ihr Verständnis. 

Der Zusammenhalt in unserer Gemeinde hat mich schon immer beeindruckt. Jetzt gilt es, die Gemeinde Mainhardt hält in dieser schweren Zeit besonders zusammen und ich bin mir sicher, dass wir alle gemeinsam durch besonnenes, aber entschlossenes Handeln unseren Teil dazu beitragen können, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Schenken wir jetzt all denen ein Lächeln, die für uns in dieser schweren Zeit da sind, wie z.B. den Verkäufern, den Postboten, den LKW-Fahrern, allen Helfern im Gesundheitswesen und vielen, vielen mehr.

Weitere Informationen erhalten Sie über unsere Bürger-App (können Sie jederzeit kostenlos auf Ihr Smartphone herunterladen) oder auf der Homepage der Gemeinde Mainhardt unter www.mainhardt.de

Bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüße
Ihr Damian Komor

Zwei Corona-Testzentren im Landkreis eingerichtet

Zwei Corona-Testzentren im Landkreis eingerichtet

Test in Drive-in-Zentren ab 19. März 2020 in Michelfeld und Crailsheim

Landkreis. Landrat Gerhard Bauer dankt der gesamten Kreisärzteschaft für das außerordentlich große Engagement und die vorbildliche Arbeit bei der Bewältigung der Corona-Krise. Bisher hat die Kreisärzteschaft die Corona-Tests sehr gut bewältigt. „Die Ärztinnen und Ärzte im Landkreis Schwäbisch Hall stoßen jetzt bei den Corona-Tests im Bereich der Praxen und bei Hausbesuchen an die Grenzen ihrer Kapazität. Deshalb war es jetzt der Wunsch der Kreisärzteschaft, doch Testzentren in Betrieb zu nehmen“, erklärt Landrat Gerhard Bauer. Diese sind bereits auf dem Gelände der Straßenmeisterei in Michelfeld und in einer Halle im Industriegebiet Flügelau in Crailsheim eingerichtet. Die Corona-Testzentren werden morgen, Donnerstag, 19. März 2020, an beiden Standorten ab 18.30 Uhr in Betrieb gehen.

Der Landkreis stellt die Liegenschaften und die Infrastruktur zur Verfügung. Die Kreisärzteschaft übernimmt die Organisation und die personelle Ausstattung und wird dabei vom Deutschen Roten Kreuz und vom Landkreis tatkräftig unterstützt.

Einwohner des Landkreises, die aufgrund ihrer Symptome befürchten am Coronavirus erkrankt zu sein, müssen nach wie vor zwingend telefonischen Kontakt zu ihrem Hausarzt aufnehmen und sich von dort eine Überweisung an eines der beiden Drive-in-Testzentren sowie das für den Test erforderliche Röhrchen, beschriftet mit den Patientendaten, geben lassen. Zudem müssen die Patienten ihren Ausweis vorzeigen. Nur dann wird der Abstrich an den zwei Corona-Testzentren gemacht. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Patienten ohne Röhrchen, Überweisung und Ausweis nicht getestet werden. Hiervon kann keine Ausnahme gemacht werden.

Wichtig: Der Hausarzt wird die Überweisung nur bei einem begründeten Verdacht ausstellen. Das bedeutet: Menschen mit schweren Krankheitssymptomen der Atemwege und direktem Kontakt zu einem bestätigen Corona-Erkrankten innerhalb der letzten 14 Tage. Dasselbe gilt für Menschen mit Krankheitssymptomen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Risikogebiete finden Sie unter: www.rki.de/covid-19-risikogebiete.

Ab Donnerstag, 19. März 2020, an beiden Standorten von 18.30 bis 19.30 Uhr, kann mit dem Fahrzeug an den Corona Drive-in-Zentren vorgefahren werden. Die Ärzte sind mit Schutzkleidung ausgestattet und entnehmen direkt am Auto einen Abstrich für den Test. Die getesteten Personen verlassen an den jeweiligen Teststationen ihre Fahrzeuge nicht und kommen somit auch nicht mit Gegenständen oder anderen Personen in Kontakt.

„Oberste Priorität muss sein, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und einzugrenzen. Wir werden weiterhin alles uns Mögliche tun, um die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis zu unterstützen, um akut Betroffenen die bestmögliche medizinische Versorgung zu bieten“, betont Landrat Gerhard Bauer. 

HINWEIS

Bis das Testergebnis eingegangen ist, sollten die Patienten dann in häuslicher Isolation bleiben. Die Corona-Testzentren sind montags bis freitags von 18.30 bis 19.30 Uhr geöffnet. Sie befinden sich im Straßenmeisterei-Stützpunkt in Michelfeld (am Ortsende, links an der B 14 in Richtung Mainhardt) und in der früheren EDT-Halle in Crailsheim, Flügelau 36.  lra

Zusammenfassung über die Verordnung der Landesregierung vom 17.03.2020

Nachfolgend können Sie sich die wichtigsten Punkte der Verordnung der Landesregierung in einer Zusammenfassung anschauen.

Verordnung der Landesregierung vom 17.03.2020

Die Fahrten des Seniorenbusses werden eingestellt

Sowohl die Fahrer als auch die Fahrgäste gehören zu einer Risikogruppe. Zum Schutz aller müssen die Fahrten des Seniorenbusses bis auf weiteres eingestellt werden.

Rathaus Mainhardt bleibt geschlossen!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen hat die Gemeinde Mainhardt weitere Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Diese dienen dem Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Gemeindeverwaltung muss weiterhin als Krisenstab handlungsfähig bleiben.

Dabei werden die notwendigen Dienstleistungen weitestgehend aufrechterhalten, allerdings werden Einschränkungen in Bereichen mit persönlichem Kontakt gemacht.

Der Besucherverkehr im Rathaus kann nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung stattfinden.

Grundsätzlich gilt weiterhin die Bitte an alle Bürgerinnen und Bürger, zum eigenen Schutz und zum Schutz der Mitmenschen, nur wirklich notwendige Gänge auf das Rathaus zu unternehmen.
Dadurch können größere Menschenansammlungen in den Wartebereichen vermieden werden.

Die Maßnahmen gelten unmittelbar und vorerst bis 31. März, doch mit einer Verlängerung muss gerechnet werden.

Die Telefonnummern der jeweiligen Bereiche finden Sie hier:

  • Rathaus Zentrale: 07903/9150-0
  • Bürgerbüro 07903/9150-23
  • Standesamt 07903/9150-22
  • Friedhofsamt 07903/9150-16
  • Gemeindekasse 07903/9150-10

Auf der Homepage www.mainhardt.de/ Rathaus, Bürgerservice & Gemeinde/ Aktuelles aus dem Rathaus oder in der Gemeinde App unter „Neuigkeiten“ gibt es laufend aktuelle Informationen.

Bleiben Sie gesund!
Ihr Damian Komor

Maßnahmen der Landesregierung gegen die Ausbreitung des Corona-Virus

Warnung:Aufgrund der sich zuspitzenden Lage und der stark steigenden Zunahme von Corona-Infektionen in Baden-Württemberg hat die Landesregierung eine Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen beschlossen. Diese gilt sofort und wird das öffentliche Leben für die Menschen in Baden-Württemberg in vielen Bereichen stark einschränken. Dies ist erforderlich, um die Ausbreitung des Corona-Virus noch stärker zu verlangsamen. Die Landesregierung bittet eindringlich alle Bürgerinnen und Bürger des Landes, sich an die Verordnung zu halten und von sich aus alle nicht unbedingt notwendigen Sozialkontakte einzustellen.

Neben der bereits kommunizierten Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen und Hochschulen regelt die Verordnung auch das Betriebsverbot von Einrichtungen wie Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen.
Alle Besuche in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Dialyse-Einrichtungen und Tageskliniken sind ab sofort bis auf wenige Ausnahmen verboten. In Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sind Besuche nur mit Erlaubnis der Einrichtungsleitung und unter Schutzvorkehrungen möglich. Personen mit Anzeichen von Atemwegserkrankungen sowie Kontaktpersonen von Corona-Erkrankten ist der Zutritt zu all diesen Einrichtungen komplett untersagt.
Der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich untersagt. Von diesem Verbot ausgenommen sind Speisegaststätten, die beim Betrieb bestimmte Voraussetzungen sicherstellen.
Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel mit mehr als 100 Teilnehmern sind verboten. Darüber hinaus gilt grundsätzlich die dringende Empfehlung alle Veranstaltungen, die nicht unbedingt notwendig sind, abzusagen – auch Familienfeiern mit weniger als 100 Gästen etc. Bei öffentlichen Veranstaltungen mit weniger als 100 Teilnehmern entscheiden die zuständigen Behörden vor Ort.
Ausführliche Informationen und die Verordnung finden Sie hier: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesregierung-beschliesst-massnahmen-gegen-die-ausbreitung-des-coronavirus/

Handlungsempfehlung:
Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen. Schränken Sie dazu bitte alle sozialen Kontakte so weit wie möglich ein und halten Sie sich an die empfohlenen Hygienemaßnahmen (regelmäßiges Händewaschen, Abstand halten etc.).

Betroffene Region(en):
Bundesland: Land Baden-Württemberg

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus finden Sie auf den Internetseiten der Landesregierung: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/

Landratsamt einschl. sämtlicher Außenstellen ab sofort für Publikumsverkehr geschlossen

Um die Ausbreitung des Virus COVID-19 zu verlangsamen und einzugrenzen, bleiben das Landratsamt sowie sämtliche Außenstellen ab sofort bis einschließlich 17.04.2020 geschlossen.

Ab sofort sind das Landratsamt in Schwäbisch Hall und Crailsheim sowie alle Außenstellen für den Publikumsverkehr geschlossen.

Aus Gründen des Infektionsschutzes ist diese Maßnahmen notwendig, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und einzugrenzen. Über den weiteren Verlauf werden wir Sie informieren.

Kundinnen und Kunden können nur noch nach vorheriger telefonischer oder elektronischer Terminabsprache und in dringenden Fällen persönlich bedient werden. Für die einzelnen Ämter (hier finden Sie die Ämterübersicht mit dazugehörigen Durchwahlnummern) sind die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter unter den jeweiligen Durchwahlnummern telefonisch oder auch elektronisch erreichbar.

Die Corona-Hotline des Landratsamtes Schwäbisch Hall unter der Rufnummer 0791 755- 7400 ist montags bis freitags jeweils von 9 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 10 bis 16 Uhr besetzt.

Betretungsverbot! Hallen, Bürger-, Dorfgemeinschaftshäuser und die Alte Schule bleiben geschlossen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen hat die Gemeinde Mainhardt weitere Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Diese dienen dem Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Hierzu zählen auch, dass alle Hallen-, Bürger- und Dorfgemein-schaftshäuser sowie die Alte Schule geschlossen bleiben und somit nicht genutzt werden dürfen.

Die Maßnahme gilt unmittelbar und vorerst bis 19. April, doch mit einer Verlängerung muss gerechnet werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Rathaus Mainhardt unter der Tel.Nr. 07903/9150-0 oder per Mail an rathaus@mainhardt.de.

Auf der Homepage www.mainhardt.de / Rathaus, Bürgerservice & Gemeinde / Aktuelles aus dem Rathaus oder in der Gemeinde App unter „Neuigkeiten“ gibt es laufend aktuelle Informationen.

Bleiben Sie gesund!
Ihr Damian Komor

Schließung der Kindergärten und Schulen der Gemeinde Mainhardt vom 16. März bis 20. April 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

angesichts der dynamischen Verbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg hat sich die Landesregierung Baden-Württemberg heute dazu entschlossen, vorübergehend alle Kindergärten und Schulen von Dienstag an bis nach den Osterferien zu schließen.
Nach interner Abwägung hat sich die Gemeindeverwaltung dazu entschieden, da die Schule ebenfalls schon geschlossen ist, alle Einrichtungen der Gemeinde Mainhardt bereits ab Montag zu schließen.
Dies bedeutet, die Kindergärten bleiben vom 16. März bis zum 20.04. vorerst geschlossen.

Das öffentliche Leben wird in den nächsten Tagen auf ein Grundmaß heruntergefahren, um die Geschwindigkeit der Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Deshalb sind die Gemeinden, als Ortspolizeibehörden, im Zusammenwirken mit dem Gesundheitsamt gehalten, in Wahrnehmung der besonderen Verantwortung für die Bevölkerung vor Ort zu entscheiden.
Wie zwischenzeitlich allgemein bekannt, sind wir angehalten, bis auf weiteres auf soziale Kontakte möglichst zu verzichten.

Deshalb werden nachfolgende Maßnahmen ausdrücklich empfohlen:

  • Die Absage oder Verschiebung von privaten, externen oder Vereinsveranstaltungen bzw. Versammlungen (Jahreshauptversammlung, Übungsabende, Trainings, Proben, Spiele etc.).

  • Die Vermeidung aller Veranstaltungen mit Teilnehmenden aus Risikogruppen.

Die Lage wird regelmäßig neu bewertet und dementsprechend werde ich nächste Woche weitere Maßnahmen treffen, über die ich Sie informieren werde.

Weitere Informationen über die aktuelle Lage erhalten Sie auf der Homepage der Gemeinde Mainhardt, des Robert-Koch-Instituts, dem Kultusministeriums, auf der Homepage des Landratsamtes SHA www.lrasha.deoder unter der Hotline des Gesundheitsamtes Schwäbisch Hall 0791 755 7400.

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße
Ihr Damian Komor