Mainhardt im Mittelalter: Gemeinde Mainhardt

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Frühling im Mainhardter Wald
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Frühling im Mainhardter Wald
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Sommer im Mainhardter Wald
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Herbst im Mainhardter Wald
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Winter im Mainhardter Wald
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Mainhardt im Mittelalter

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1027 erstmal erwähnt

Mainhardt selbst wird zum ersten Mal in einer Schenkungsurkunde Kaiser Konrad II erwähnt. Am 16. Juli 1027 in Ulm ausgestellt, wird dem Bischof von Würzburg ein großes Waldgebiet um das Kloster Murrhardt geschenkt, dessen Nordgrenze eine Straße ist, der durch Mainhardt führte.

Im Verlaufe der staufischen Verwaltungsreform entstand die Herrschaft Gleichen, zu der auch der Ort Mainhardt gehörte. Mainhardt kam als ein Teil der Herrschaft Gleichen zu einem unbekannten Zeitpunkt als Eigengut an die Schenken von Limpurg. Schenk Walter übereignete im Jahre 1274 die "villa Meinhart" König Rudolf von Habsburg, der diese Herrschaft einem Ministerial zum Lehen gab.

Zu Beginn des 14. Jahrhunderts kam die Herrschaft Gleichen mit Mainhardt und anderen Orten in den Besitz der Grafen von Löwenstein. In der Folgezeit wurde Mainhardt mehrmals an verschiedene Adelsgeschlechter verpfändet, um die Finanzschwierigkeiten des gräflichen Hauses Löwenstein zu beseitigen. Graf Albrecht von Hohenlohe erwarb 1416 die Herrschaft Gleichen mit Mainhardt, das bis 1806 im Besitze des fürstlichen Hauses Hohenlohe-Bartenstein blieb.

Ein erster Hinweis auf eine Kirche in Mainhardt stammt aus dem Jahre 1382. Die Äbtissinnen des Klosters Lichtenstein verkauften der Pfarrei zu Mainhardt die Zehnten der Kirchen- und Dorfgemeinde. Im Jahre 1486 übertrugen die Grafen Albrecht und Kraft von Hohenlohe weitere Einkünfte an die Pfarrei von Mainhardt. Das mittelalterliche Kirchengebäude war zu Beginn des 19. Jahrhunderts baufällig geworden und wurde durch einen Neubau ersetzt, der 1850 eingeweiht wurde.