Moderne Zeiten: Gemeinde Mainhardt

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Frühling im Mainhardter Wald
Frühling im Mainhardter Wald
Frühling im Mainhardter Wald
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Sommer im Mainhardter Wald
Sommer im Mainhardter Wald
Sommer im Mainhardter Wald
Herbst im Mainhardter Wald
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Winter im Mainhardter Wald
Winter im Mainhardter Wald
Moderne Zeiten

Hauptbereich

Bedeutender Fremdenverkehr

Die napoleonische Gebietsreform löste die alten Herrschaftsformen auf; Mainhardt wurde 1806 Teil des neuen Königreichs Württemberg. Zunächst zum Oberamt Neuenstein (ab 1810 Oberamt Öhringen) gehörig, kam Mainhardt 1813 zum Oberamt Weinsberg. Bei Auflösung des Oberamt Weinsberg im Jahr 1926 wurde Mainhardt dem Oberamt Hall (später Landkreis Schwäbisch Hall) zugeteilt.

Große Not herrschte um die Mitte des 19. Jahrhunderts im Mainhardter Wald, so dass viele Diebstähle begangen wurden und viele Bewohner nach Übersee auswanderten. Erst nach und nach besserten sich die Lebensverhältnisse. Vor allem der Ausbau eines Straßennetzes und die Errichtung von Kraftpostlinien im Jahre 1907 trugen dazu bei.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs begann der eigentliche wirtschaftliche Aufschwung der Gemeinde; er brachte Industrieansiedlung und Arbeitsplätze. Als Luftkurort spielte auch der Fremdenverkehr für Mainhardt eine wichtige Rolle. Schule und Schulmeister sind schon im 16. Jahrhundert erwähnt. Heute ist Mainhardt ein zentraler Schulort mit Grund-, Haupt- und Realschule.

Bei der Gemeindereform 1971 - 1974 wurde Mainhardt Zentralgemeinde mit den früher selbstständigen Orten AmmertsweilerBubenorbisGeißelhardt und Hütten als Teilorte.