Breitbandausbau: Gemeinde Mainhardt

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Frühling im Mainhardter Wald
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Sommer im Mainhardter Wald
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Herbst im Mainhardter Wald
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Winter im Mainhardter Wald
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Breitbandausbau

Hauptbereich

Breitbandausbau in der Gemeinde Mainhardt

Flächendeckende Verbesserung der Breitbandsituation
Im Jahr 2013 hat die Bundesregierung das Ziel ausgegeben, eine flächendeckende Grundversorgung mit mindestens 50 Mbit/s bis Ende 2018 sicherzustellen. Ende 2017 lag die flächendeckende Grundversorgung bei 6 Mbit/s. Die neue Bundesregierung verspricht bis 2025 einen flächendeckenden Ausbau von Giganetzen. Um die Kommunen zu unterstützen, wurden Förderprogramme aufgelegt, die aber bisher aus verschiedenen Gründen eher zurückhaltende angenommen wurden (z.B. Förderung eines nicht mehr zeitgemäßen Ausbaus, Zuschnitt auf einen Betreiber, usw.).

Das Land hat ebenfalls ein Förderprogramm aufgelegt. Während der Bund mit seinem Förderprogramm vor allem das Wirtschaftlichkeitslückenmodell fördert, sieht das Land bei der Förderung des Betreibermodells eine längerfristige Perspektive. Auf Grund der Gesamtsituation verbleibt den Kommunen aktuell nur selbst aktiv zu werden um eine Verbesserung der Breitbandversorgung zu erhalten. Bürgermeister Damian Komor hat die Breitbandversorgung in der Zwischenzeit zur Chefsache gemacht und kümmert sich persönlich um den Ausbau.

Eine Zusammenarbeit mit dem Landkreis ist aus Sicht der Gemeinde Mainhardt alternativlos zum Beispiel aus folgenden Gründen: einzelne Ortschaften oder eine Gemeinde sind vom Kundenpotenzial eher uninteressant für Betreiber, ein wirtschaftlicher Aufbau einer Breitbandversorgung ist nur interkommunal möglich (z.B. höhere Fördersätze, höheres Ausschreibungsvolumen), mit einer gemeinsamen Ankündigung eines interkommunalen Breitbandausbaus wird Druck auf die Marktteilnehmer ausgeübt. Vonseiten der Gemeinde Mainhardt würde es begrüßt werden, wenn sich später ein Konsortium aus EMW, Stadtwerken Schwäbisch Hall, Stadtwerken Crailsheim und der NetCom auf den Betrieb des Breitbandnetzes im Landkreis bewirbt. Ziel der Gemeinde Mainhardt ist es, eine flächendeckende Verbesserung der Breitbandsituation zu bekommen, die aber aufgrund begrenzter Kapazitäten in der Planung, im Bau und bei der Finanzierung sicherlich viele Jahre dauern wird.

Derzeit handelt es sich beim Breitbandausbau immer noch um eine freiwillige Aufgabe, weswegen auf eine Mitfinanzierung durch spätere Nutzer, z.B. bei Erstellung von Glasfaseranschlüssen bis ans Haus, nicht verzichtet werden kann. Der Gemeinderat stimmte im Mai 2018 dem Vereinbarungsentwurf zu einer interkommunalen Zusammenarbeit mit dem Landkreis Schwäbisch Hall für den Breitbandausbau einstimmig zu

Ortsteile Geißelhardt, Ziegelbronn und Lachweiler:
Für die unterversorgten Ortsteile Geißelhardt, Lachweiler und Ziegelbronn beabsichtigt die Gemeinde aktuell eine Verbesserung. Dafür werden die drei Kabelverzweiger ausgebaut und mit Glasfaserkabel angebunden. Die kommunale Zuführungsrate beginnt am Zugangspunkt der Glasfasertrasse der Stadtwerke SHA an der B 14 (Haller Straße) Ecke Kreisstraße 2588. Die kommunale Trasse verläuft entlang der Ziegelbronner Straße und Bubenorbiser Straße bis zum Zieh- und Kabelschacht in Ziegelbronn.

Danach verläuft die Trasse in nördlicher Richtung entlang der Geißelhardter Straße bis zum Kabel- und Muffenschacht in Lachweiler. Hier ist ein Übergabepunkt vorgesehen in dessen unmittelbarer Nähe der DSLAM-Standort für den Aufbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes (FTTC-Erschließung) vorgesehen ist. Die Trasse führt weiter entlang der Geißelhardter- und Öhringer Straße bis zum Zieh- und Kabelschacht in Geißelhardt. Parallel zur Backbone-Trasse werden ab dem Ortsteil Ziegelbronn bis Geißelhardt die Rohrverbände der Zuführungs- und Verteilerebene mitverlegt (Anlage 1). Die Baukosten für diese Strecke betragen insgesamt 606.602 €. Das Land Baden-Württemberg unterstützt diese Maßnahme mit einer Fördersumme von 294.900 €. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt 311.702 €. Die Ausschreibung für die Baumaßnahme ist bereits erfolgt. Die Vergabe an die Baufirma ist am 27.06.2018 im Gemeinderat geplant.

Wohngebiet Schönblick:
Der angekündigte Eigenausbau der Telekom hat keine Auswirkungen auf das Wohngebiet Schönblick. Daher hat die Gemeinde für den dortigen kommunalen Ausbau einen Förderantrag stellen dürfen. Dieser wurde bereits mit einer Summe von 25.520 € bewilligt. Im Wohngebiet „Schönblick“ wird durch die Gemeinde eine FTTB/H Infrastruktur verlegt (ohne Glasfaserkabel, nur Mikroröhrchen). Damit ist gewährleistet, dass ein späterer Einzug von Glasfaserkabel bis in jedes Haus ohne Probleme möglich sein wird. Wobei die Gemeinde nur bis zur Grundstücksgrenze verlegt. Alles andere müssen die Eigentümer selber bezahlen. Die Verwaltung hat jedem empfohlen das Mikroröhrchen auf dem eigenen Grundstück mit zu verlegen.